Dokumentation und Wirklichkeit driften auseinander.
Das Handbuch beschreibt den Stand von damals, gearbeitet wird längst anders. Wer nach der Beschreibung arbeitet, macht es falsch, und niemand merkt es.
Jedes Werkzeug spricht seine eigene Sprache.
Eine Zeichnung im Grafikprogramm, eine Matrix in der Tabelle, eine Seite im Wiki. Derselbe Ablauf dreimal beschrieben, dreimal anders, und keine Fassung ist die gültige.
Prozesswissen hängt an Personen.
Wenn die Kollegin in Rente geht, geht ein Teil des Ablaufs mit. Was übrig bleibt, sind Zwischenschritte, die niemand mehr begründen kann.
Prozesse lassen sich nicht vergleichen.
Zwei Standorte, zwei Beschreibungen, keine Aussage darüber, wo sie sich unterscheiden und warum. Harmonisierung beginnt mit Wochen Bestandsaufnahme.