Plattform/Prozessmanagement

Prozesswissen in einer Sprache, die jeder liest und keiner besitzt.

BPMN 2.0 ist der Industriestandard für Geschäftsprozesse, herstellerunabhängig und seit Jahren in Konzernen im Einsatz. Ihr Prozesswissen liegt darin an einem Ort, lesbar für jeden Fachbereich.

BPMN 2.0, offener Standard statt Hausformat Fachbereich modelliert, IT liest dasselbe Modell Versioniert und freigegeben, Stand jederzeit belegbar

Souverän in der EU oder on-premise DSGVO-konform BPMN-nativ Auditsicher

Das Problem heute

Prozesswissen liegt in Köpfen, Folien und Handbüchern, und keins davon stimmt.

Dokumentation und Wirklichkeit driften auseinander.

Das Handbuch beschreibt den Stand von damals, gearbeitet wird längst anders. Wer nach der Beschreibung arbeitet, macht es falsch, und niemand merkt es.

Jedes Werkzeug spricht seine eigene Sprache.

Eine Zeichnung im Grafikprogramm, eine Matrix in der Tabelle, eine Seite im Wiki. Derselbe Ablauf dreimal beschrieben, dreimal anders, und keine Fassung ist die gültige.

Prozesswissen hängt an Personen.

Wenn die Kollegin in Rente geht, geht ein Teil des Ablaufs mit. Was übrig bleibt, sind Zwischenschritte, die niemand mehr begründen kann.

Prozesse lassen sich nicht vergleichen.

Zwei Standorte, zwei Beschreibungen, keine Aussage darüber, wo sie sich unterscheiden und warum. Harmonisierung beginnt mit Wochen Bestandsaufnahme.

Der Weg zum Modell

Vom verstreuten Wissen zum freigegebenen Modell.

Vier Schritte, und ab da ist das Modell die Quelle. Wer etwas ändern will, ändert es dort und nicht in einer Folie daneben.

  1. 01

    Im Browser modellieren

    BPMN 2.0, ohne Installation. Fachbereich und IT arbeiten an derselben Datei.

  2. 02

    Wissen an den Schritt hängen

    Richtlinie, Arbeitsanweisung und Zuständigkeit stehen dort, wo sie gelten.

  3. 03

    Versionieren und freigeben

    Jede Änderung mit Antragsteller, Datum und Freigabe. Vorgänger bleiben einsehbar.

  4. 04

    Nachschlagen und fragen

    Wer wissen will, wie etwas läuft, liest das Modell oder fragt den KI-Mitarbeiter.

Ein Schritt im Modell

Was an einem einzelnen Prozessschritt hängt.

Ein Modell ist bei chester nicht nur das Bild vom Ablauf. Jeder Schritt trägt die Regel, den Nachweis und die Version, in der beides gilt.

Der Ablauf

Vorgänger, Nachfolger und die Bedingung, unter der verzweigt wird.

Das Wissen

Richtlinie und Arbeitsanweisung, verlinkt statt abgeschrieben.

Die Zuständigkeit

Wer entscheidet, wer vertritt, wer die Regel freigegeben hat.

Schritt 06Modell v7

Betragsprüfung Eingangsrechnung

Regel
Freigabe ab 10.000 € durch eine zweite Person
Grundlage
Einkaufsrichtlinie 2025, Abschnitt 4
Zuständig
Leitung Kreditorenbuchhaltung, Vertretung hinterlegt
Stand
freigegeben am 14. August, Vorgänger v6 einsehbar

Was hier steht, führt die Engine später genau so aus.

Die Bandbreite

Was in einem Modell steht, wenn Sie es aufmachen.

Ein Modell ist bei chester nicht nur das Bild vom Ablauf. An jedem Schritt hängen die Regel, der Nachweis und die Version, in der beides gilt.

Der Ablauf

Wie läuft die Rechnungsprüfung und wo sitzt die Freigabe?

Vierzehn Schritte, Freigabe nach der Betragsprüfung, ab 10.000 Euro eine zweite Unterschrift. Wer das Modell öffnet, sieht denselben Ablauf, der im Betrieb läuft.

BPMN 2.014 SchritteModell v7

Das Modell ist kein Abbild des Prozesses. Es ist das, was die Engine später ausführt.

Der Standard

Warum BPMN 2.0 und nicht das nächste Hausformat.

Ein Standard kostet am Anfang etwas Disziplin und spart sie danach dauerhaft. Was in BPMN 2.0 steckt:

chester

spricht die Standards Ihrer Systeme

RESTODataSOAPGraphQLDatei & EDI

18 Beispiele in 3 Klassen

Die Notation

Pools & LanesUser TaskService TaskGatewaysEreignisseSub-ProzesseZeitgeberEskalation

Die Herkunft

OMG-StandardISO/IEC 19510herstellerunabhängigseit 2011 stabilim Konzernumfeld etabliert

Der Austausch

XML-FormatImport bestehender ModelleExport ohne Verlustkein Anbieter-Lock-inmaschinell auswertbar

Sie haben schon Modelle in einem anderen Werkzeug? BPMN 2.0 ist ein offenes XML-Format, bestehende Modelle lassen sich übernehmen statt neu zeichnen. Weiter zur Orchestrierung →

Wir modellieren einen Ihrer Abläufe mit Ihnen, in einer Sitzung.

Sie bringen einen Prozess mit, den heute drei Personen unterschiedlich beschreiben. Danach gibt es eine Fassung, die alle drei unterschreiben, und sie ist der Ausgangspunkt für alles Weitere.