Plattform/Orchestrierung

Das freigegebene Modell ist der laufende Prozess.

chester führt BPMN 2.0 vollständig aus. Systemaufrufe, Entscheidungen von KI-Mitarbeitern und Freigaben durch Menschen sind Schritte im selben Ablauf. Das Entwicklungsprojekt dazwischen entfällt.

BPMN-2.0-Engine, kein Interpretationsspielraum Ereignisgesteuert, verteilt, horizontal skalierend Unveränderliche Versionen, Rücknahme per Versionswechsel

Souverän in der EU oder on-premise DSGVO-konform BPMN-nativ Auditsicher

Das Problem heute

Zwischen dem Modell und dem laufenden Prozess steht normalerweise ein Projekt.

Das Modell wird nachgebaut statt ausgeführt.

Der Fachbereich zeichnet, die IT implementiert daneben. Zwei Artefakte, die ab dem ersten Tag auseinanderlaufen, und Änderungen kosten jedes Mal beides.

Automatisierung endet an der Systemgrenze.

Skripte und Oberflächen-Automaten schaffen einzelne Schritte. Der Ablauf darüber, mit Fristen, Ausnahmen und Zuständigkeiten, bleibt Handarbeit.

Menschliche Entscheidungen sind der Sonderfall im Code.

Freigaben werden als Mail mit Link gelöst, Vertretung und Eskalation kommen später dazu, wenn es das erste Mal liegen geblieben ist.

KI wird danebengestellt, nicht eingebaut.

Ein Assistent, der neben dem Prozess läuft: ohne Zustand, ohne Befugnis, ohne Spur. Was er entschieden hat, lässt sich hinterher nicht belegen.

So macht chester das

Wie aus dem freigegebenen Modell ein Prozess wird, der wirklich läuft.

Es gibt keinen Übersetzungsschritt. Die Engine nimmt dieselbe BPMN-Datei, die der Fachbereich freigegeben hat, und führt sie aus. Was Sie im Modell sehen, ist der Zustand, den das System hält.

Schritt01020304
KI-MitarbeiterÜbernimmt Schritte mit Ermessen, mit Befugnisgrenze
SystemeFreigegebene BPMN-Version, unverändertAdapter aus dem Systemregister, nicht neu gebautEreignisgesteuert, verteilt, horizontal skalierendWiederaufnahme am Fehlerpunkt, keine DoppelbuchungUnveränderliche Version, ein Klick
MenschenDer Fachbereich ändert, nicht ein TicketUser Taskkein EingriffFachbereich gibt frei, Betrieb sieht mit

01

Modell übernehmen

Kein zweites Artefakt.

Die freigegebene Version aus dem Prozessmanagement wird ausgerollt, unverändert. Es gibt keine Implementierung daneben, die abweichen könnte, und deshalb auch keine Diskussion darüber, welche Fassung gilt. Ändert der Fachbereich das Modell, ändert sich der Prozess, nach Freigabe.

02

Schritte belegen

System, KI-Mitarbeiter und Mensch im selben Ablauf.

Jeder Schritt bekommt seinen Ausführenden: Ein Service Task ruft einen registrierten Adapter auf, ein User Task geht mit Formular an eine Rolle, und ein Schritt mit Ermessen geht an einen KI-Mitarbeiter, innerhalb der Grenzen, die für ihn gelten. Drei Arten von Arbeit, eine Modellsprache.

03

Ausführen und durchhalten

Die Engine hält den Zustand jedes Vorgangs.

Zehntausende Vorgänge laufen parallel, jeder mit eigenem Zustand. Zeitgeber, Wiederholungen, Eskalationen und Kompensationen stehen im Modell und nicht in einem Skript. Fällt ein System aus, wartet der Vorgang und setzt am Fehlerpunkt wieder auf, statt von vorn zu beginnen.

04

Ausrollen und ändern

Änderung ohne Stillstand.

Eine ausgerollte Version ist unveränderlich. Laufende Vorgänge beenden ihre Version, neue starten auf der neuen, und eine Rücknahme ist ein Versionswechsel, kein Notfall. Damit ist eine Prozessänderung eine fachliche Entscheidung mit bekanntem Risiko statt eines Releases mit Wartungsfenster.

Ein Vorgang

Was in zwei Minuten passiert ist, und warum er jetzt wartet.

Jeder Schritt mit Zeitpunkt und Datenstand. Der markierte Punkt ist die Stelle, an der die Engine angehalten hat.

  1. 08:12EingangRechnung aus dem Lieferantenportal geholt.
  2. 08:12AuslesenBeleg gelesen, Lieferant und Betrag erkannt.
  3. 08:13AbgleichBestellung und Wareneingang gefunden.
  4. 08:13Abweichung6,2 Prozent über der Bestellung.
  5. 08:14ÜbergabeAufgabe an die Einkaufsleitung, Frist 48 Stunden.
  6. offenWartetSeit zwei Tagen, Eskalation in vier Stunden.

Dieselbe Spur liegt für jeden der 412 laufenden Vorgänge vor.

Die Grenzen

Was die Engine allein durchhält, und wo sie anhält.

Läuft ohne Zutun

  • Wiederholung nach einem Ausfall, nach Plan statt sofort
  • Warten auf ein System, ohne den Vorgang zu verlieren
  • Parallele Zweige, die am Ende wieder zusammenlaufen
  • Fristen, Wiedervorlagen und Eskalationen

Hält an und fragt

  • Entscheidungen über der gesetzten Grenze
  • Fälle ohne eindeutige Datenlage
  • Ausnahmen, die im Modell als Übergabe stehen
  • Alles, was Ihr Regelwerk ausdrücklich sperrt

Was angehalten wird, steht als Aufgabe bei einer Rolle, nicht in einem Fehlerprotokoll.

Integrationen

Was die Engine im Modell ansteuern kann.

Jeder Adapter aus dem Systemregister ist im Modell aufrufbar. Was im Mittelstand üblicherweise beteiligt ist:

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Wir lassen einen Ihrer Prozesse wirklich laufen.

Sie nennen einen Ablauf, der heute an mehreren Systemen und mindestens einer Freigabe hängt. Wir modellieren ihn, belegen die Schritte und zeigen ihn im Betrieb, mit Ihren Daten und Ihren Grenzen.