Lösungen/Rechnungs-Erfassung

90 % ohne manuellen Eingriff.

Eingangsrechnungen werden ausgelesen, gegen Bestellung und Wareneingang geprüft und im ERP gebucht. Skonto-Fristen werden eingehalten, die Buchhaltung sieht nur die Sonderfälle.

Live in 4–6 Wochen ab Kick-off KI-gestützt: Beleg-Parsing Typische Systeme: SAP, proALPHA, Microsoft Dynamics, DATEV, DocuWare

Souverän in der EU oder on-premise DSGVO-konform BPMN-nativ Auditsicher

Das Problem heute

Rechnungsverarbeitung kostet Buchhaltern halbe Stellen.

Eingangsrechnungen kommen in fünf Wegen: Mail mit PDF, Portal-Download, Papier-Brief, ZUGFeRD, XRechnung. Buchhaltung wechselt ständig zwischen Eingangskanälen und Tools.

3-Wege-Abgleich ist Handarbeit. Buchhalter sucht die Bestellung, vergleicht mit Wareneingang, prüft die Rechnung, pro Beleg 5–15 Minuten. Bei 1.000 Rechnungen pro Monat ist das eine 1-FTE-Aufgabe.

Skonti verfallen, weil die Verarbeitung zu lange dauert. „2 % bei Zahlung in 14 Tagen", und am Tag 13 liegt die Rechnung noch in der Freigabe-Schleife.

OCR-Insellösungen lösen nur halb. Beleg ist erkannt, aber dann muss jemand manuell ins ERP buchen, das Dokument im DMS ablegen, und die Bestellung referenzieren. Drei Tools, drei manuelle Schritte.

So macht chester das

Von der Eingangsrechnung zur ERP-Buchung, mit echtem 3-Wege-Abgleich.

Vier Schritte, ein Ablauf. Egal in welchem Format die Rechnung kommt, chester liest sie aus, prüft gegen Bestellung und Wareneingang und bucht oder eskaliert.

Eingang aus Mail, Portal, Papier-Scan, ZUGFeRD oder XRechnung.

chester hört auf alle Eingangskanäle: zentrales Mail-Postfach, Lieferantenportale (z. B. SAP Ariba), Scan-Postfach (für Papier-Rechnungen), ZUGFeRD-Strukturdaten, XRechnung. Alles landet im einheitlichen Workflow.

QuellenIMAP / Portal-API / Scanner / ZUGFeRD / XRechnung
MenschNiemand, vollautomatisch

Daten werden aus dem Eingangsformat extrahiert.

LLM-gestützte Extraktion erkennt Rechnungspositionen unabhängig vom Format: Lieferant, Rechnungsnummer, Datum, Positionen, Mengen, Preise, Steuersätze, Bestellreferenz. ZUGFeRD-/XRechnung-Strukturdaten werden direkt verwendet, PDFs/Scans über KI-Extraktion mit Konfidenz-Score.

KIBeleg-Parsing mit Konfidenz-Scoring
MenschNiemand: Auto-Extraktion mit Fallback

Vergleich gegen Bestellung und Wareneingang im ERP.

chester holt die zugehörige Bestellung und den Wareneingang aus Ihrem ERP und vergleicht: stimmen Mengen? Preise? Konditionen? Bei Übereinstimmung im Toleranzrahmen: Auto-Freigabe. Bei Abweichung: Eskalation an die Buchhaltung mit Diff-Visualisierung („Rechnung 12,50 € / Bestellung 12,00 € pro Stück, Abweichung +4,2 %").

KIKlassifizierung der Abweichungs-Kritikalität
MenschBuchhaltung (nur bei Abweichung)

Rechnung landet im Zielsystem, sofort buchungsbereit.

chester bucht die Rechnung ins ERP (SAP MIRO, proALPHA, Microsoft Dynamics) oder direkt in DATEV. Optional automatischer Skonto-Zug bei rechtzeitiger Verarbeitung. Original-Beleg wird parallel im DMS archiviert.

APISAP MIRO / DATEV / proALPHA / Dynamics-API
ZielsystemeSAP S/4HANA, SAP ECC, proALPHA, Microsoft Dynamics, DATEV

Workflow · Rechnungs-Erfassung

01
Rechnungs-Eingang
Mail / Portal / Scan ZUGFeRD / XRechnung
02
KI-Extraktion
LLM-Extraktion Konfidenz-Score
03
3-Wege-Abgleich
KI-Diff Toleranzregeln
04
ERP-Buchung
API ERP / DATEV

Was Sie bekommen

Vier konkrete Outcomes, die Ihr CFO spürt.

Skonti werden tatsächlich gezogen

Sobald der Großteil automatisch bucht, werden Rechnungen am Eingangstag verarbeitet: Skonto-Fristen werden routinemäßig eingehalten. Bei 1 Mio. € Eingangsvolumen sind das schnell mehrere zehntausend Euro pro Jahr.

Buchhaltung skaliert ohne Einstellungen

Verdoppelung des Rechnungsvolumens braucht keine Verdoppelung des Teams. chester nimmt die Routine, Buchhaltung kümmert sich um die echten Sonderfälle.

3-Wege-Abgleich wird zur Routine, nicht zur Ausnahme

Einkauf, Wareneingang und Rechnung werden konsequent abgeglichen: Fehlbuchungen, Doppelzahlungen und überhöhte Preise werden früh erkannt.

Audit-Trail über jeden Beleg

Welche Rechnung kam wann von wem, mit welcher Buchung, welcher Freigabe, vollständig nachverfolgbar. Externe Wirtschaftsprüfung wird zur Routine.

Wer die Arbeit übernimmt

Dieser KI-Mitarbeiter trägt die Lösung.

Im Stellenprofil steht, was der KI-Mitarbeiter entscheidet, wo seine Grenzen liegen und wann er an einen Menschen übergibt.

Integrationen

Spricht die Systeme, in denen Ihre Rechnungen landen.

Native Schnittstellen, keine Custom-Konnektoren. Die häufigsten Integrationen für Rechnungs-Workflows:

ERP & Buchhaltung

SAP S/4HANASAP ECC (MIRO)Microsoft Dynamics 365proALPHADATEVSage

DMS & Archivierung

DocuWared.velopELOeasy archivecustom DMS

Eingangskanäle

IMAP (Mail)ZUGFeRDXRechnungLieferantenportaleScan-Postfach

Ihr System fehlt? chester integriert jedes System, das REST, OData, GraphQL oder SOAP spricht. Alle Integrationen ansehen →

Implementierung

4 Phasen. 4–6 Wochen. Klarer Pfad.

Phase 1

Workshop

Wir schauen Ihre Rechnungseingangskanäle an, Ihre Lieferantenstruktur, Ihre Toleranz- und Freigaberegeln. Outputs: Workflow-Skizze, Liste der Integrations-Anschlüsse, Toleranzregeln pro Lieferantengruppe.

Woche 1

Phase 2

Konfiguration

chester wird auf ERP, DMS und Eingangskanäle angebunden. Extraktions-Templates für Top-Lieferanten werden trainiert. 3-Wege-Abgleich-Regeln und Eskalations-Logik werden konfiguriert.

Woche 2–3

Phase 3

Pilotbetrieb

50–100 Rechnungen pro Tag laufen parallel zum Bestandsprozess. Wir messen Auto-Buchungs-Quote, Skonti-Trefferquote, Extraktionsqualität, finden Sonder-Lieferanten.

Woche 4–5

Phase 4

Go-Live

Umstellung auf den neuen Prozess. Buchhaltung wird in der Eskalations-UI geschult. Erste Auswertung nach 30 Tagen an Ihren Belegen: Zielkorridor zum Start sind 80 % Auto-Buchungs-Quote, mit Optimierung Richtung 90 %.

Woche 5–6

Kick-off → 6 Wochen später produktiv. Ohne ERP-Customizing, ohne sechsstelliges Implementierungsbudget.

Pricing

Sie bezahlen die Slots, die diese Lösung tatsächlich braucht.

Kein klassisches SaaS-Lizenzmodell. Sie bezahlen für die Slots, die Ihr Workflow braucht, nicht für Features, die Sie nicht nutzen.

Slot-Modell

Jeder Workflow nutzt eine Anzahl Slots, je nach Komplexität, Volumen und Integrationstiefe. Rechnungs-Erfassung liegt typisch bei 5–10 Slots, der komplexeste Use Case im Set, weil 3-Wege-Abgleich und hohe Volumen-Skalierung.

Plattform-Fee

Abhängig von Unternehmensgröße. Ein Mindestkontingent an Slots ist enthalten, darüber hinaus wächst die Gebühr mit der übernommenen Arbeit.

LLM-Token-Modul

KI-gestützte Schritte (Beleg-Parsing, Diff-Klassifizierung) werden nach Token-Verbrauch abgerechnet. Optional auch BYOK (Bring Your Own Key).

Konkrete Kalkulation in 10 Minuten Gespräch.

Wir schauen Ihr Rechnungsvolumen an, Ihre Eingangskanäle, Ihre Lieferantenstruktur, und sagen Ihnen direkt, was Rechnungs-Erfassung bei Ihnen kostet. Inklusive Skonto-Hochrechnung, das ist meist der schnellste ROI im Set.

Gespräch vereinbaren

Häufige Fragen

Was im Erstgespräch sonst die erste halbe Stunde kostet.

Was, wenn die Rechnung keine Bestellreferenz hat (z. B. Verbrauchsmaterial, Telefonrechnung)?

Nicht jede Rechnung kann 3-Wege-Abgleich. Für Rechnungen ohne Bestellbezug (Strom, Telefon, Mietnebenkosten, Ad-hoc-Käufe) konfigurieren wir einen separaten Workflow: Extraktion → Kontierungs-Vorschlag (basierend auf Lieferant + Historie) → Freigabe nach Schwellenwert → Buchung. Auto-Buchungs-Quote ist hier niedriger (50–70 %), aber immer noch deutlich höher als reine Handarbeit.

Wie geht chester mit Reverse-Charge und EU-Rechnungen um?

Reverse-Charge wird in der Extraktion erkannt (Steuerhinweis, USt-IdNr., Lieferant außerhalb DE) und in der Buchung entsprechend behandelt: chester setzt den korrekten Steuerschlüssel im ERP. Bei Edge-Cases (z. B. Reverse-Charge falsch ausgezeichnet) wird eskaliert. EU-Rechnungen mit XRechnung-Standard funktionieren direkt, da die strukturierten Daten genutzt werden.

Was passiert bei Sammelrechnungen (eine Rechnung, mehrere Bestellungen)?

chester unterstützt Sammelrechnungen als First-Class-Pattern. Im 3-Wege-Abgleich werden alle referenzierten Bestellungen und Wareneingänge gegen die Rechnungspositionen gematcht, pro Position individuell. Bei Übereinstimmung in allen Positionen: Auto-Buchung. Bei Abweichung in einzelnen Positionen: Eskalation mit positionsweiser Diff-Visualisierung.

Wie ist das mit DocuWare oder anderen DMS, wird das ersetzt?

Nein, chester ersetzt Ihr DMS nicht. chester archiviert den Original-Beleg parallel zur Buchung in Ihrem bestehenden DMS (DocuWare, d.velop, ELO, easy archive) und verlinkt die ERP-Buchung mit dem DMS-Eintrag. Wer kein DMS hat oder ablöst, kann chester die Original-Belege auch in einem konfigurierbaren Storage ablegen lassen, aber das ist keine Voraussetzung.

Lassen Sie uns 30 Minuten über Ihre Rechnungsverarbeitung sprechen.

Keine Produktdemo. Wir sehen uns Ihr Rechnungsvolumen an, also Eingangskanäle, Lieferantenstruktur und Skonti, und sagen ehrlich, welche Buchungsquote realistisch ist.