Änderungen nachziehen, überall, nicht nur im ERP.
Mengen-, Termin- und Adressänderungen werden erfasst, auf Machbarkeit geprüft und überall nachgezogen: Auftrag, Disposition, Fertigung, Versand, Rechnung. Mit Rückmeldung an den Kunden.
Souverän in der EU oder on-premise DSGVO-konform BPMN-nativ Auditsicher

Das Problem heute
Eine Änderung, sechs Systeme, und jedes erfährt es einzeln.
4 Stellen, an denen es heute hängt.
Änderungen kommen nebenbei.
Ein Satz in einer Mail, ein Anruf beim Außendienst. Ob sie im System landen, hängt daran, wer gerade Zeit hat.
Halb nachgezogen ist schlimmer als nicht.
Die Menge ist im Auftrag geändert, aber nicht in der Fertigung, geliefert wird die alte, fakturiert die neue.
Niemand weiß, was die Änderung kostet.
Umplanung, Rüstzeit, Materialbindung, verlorener Termin: Zugesagt wird, ohne die Auswirkung zu kennen.
Der Kunde erfährt nichts.
Ob die Änderung angenommen wurde und was sie am Termin ändert, bleibt offen, bis er nachfragt.
So macht chester das
Vom Änderungswunsch zum konsistenten Stand in allen Systemen.
Vier Schritte. chester erfasst den Wunsch, bewertet die Machbarkeit mit Blick auf Fertigungsstand und Termin, holt Freigaben und zieht die Änderung überall nach.
01
Änderungswunsch erfassen
Aus Mail, Portal, Telefonnotiz oder EDI.
chester nimmt den Wunsch aus jedem Kanal an, erkennt den betroffenen Auftrag und die Positionen und liest aus, was geändert werden soll: Menge, Termin, Artikel, Lieferadresse, Zahlungsbedingung, Storno. Unklare Angaben werden gezielt nachgefragt, nicht interpretiert.
02
Machbarkeit prüfen
Was ist in diesem Fertigungsstand noch möglich?
chester prüft den Status entlang der Kette: freigegeben, in Fertigung, kommissioniert, versandt, fakturiert. Der KI-Mitarbeiter bewertet die Auswirkung (Termin, Materialverfügbarkeit, Umplanung, Zusatzkosten, Stornokosten) und schlägt Optionen vor: annehmen, annehmen mit neuem Termin, teilweise annehmen, ablehnen.
03
Entscheiden
Automatisch im Rahmen, sonst mit Vorschlag zum Menschen.
Innerhalb Ihrer Regeln (Toleranz für Mengenänderung, Vorlaufzeit, Kostenschwelle) entscheidet der Prozess selbst. Darüber geht der Fall an Vertrieb, Disposition oder Fertigungssteuerung: mit Optionen, Kostenwirkung und Terminfolgen auf einem Blatt. Zusatzkosten und geänderte Konditionen werden bei der Zusage gleich mitvereinbart.
04
Überall nachziehen
Ein Stand in Auftrag, Fertigung, Versand und Faktura.
chester schreibt die Änderung in den Kundenauftrag und alle abhängigen Objekte: Fertigungsauftrag, Bedarfe, Bestellungen, Kommissionierung, Versandpapiere, Fakturavorbereitung. Betroffene Bereiche werden aktiv informiert, der Kunde bekommt eine geänderte Auftragsbestätigung. Bleibt ein System zurück, eskaliert der Prozess statt still zu enden.
Was Sie bekommen
Vier Outcomes, die Vertrieb und Produktion spüren.
Ein konsistenter Stand statt sechs Wahrheiten
Auftrag, Fertigung, Versand und Faktura zeigen dieselbe Menge und denselben Termin, auch nach der dritten Änderung.
Zusagen sind belastbar
Zugesagt wird nur, was der Fertigungsstand hergibt. Die Auswirkung liegt vor der Zusage auf dem Tisch, nicht danach.
Änderungskosten werden nicht verschenkt
Umplanung, Rüstaufwand und Stornokosten werden sichtbar und lassen sich vereinbaren statt stillschweigend zu tragen.
Der Kunde weiß, woran er ist
Jede Entscheidung geht mit geänderter Bestätigung zurück, ohne dass jemand daran denken muss.
Wer die Arbeit übernimmt
Diese KI-Mitarbeiter tragen die Lösung.
Im Stellenprofil steht, was der KI-Mitarbeiter entscheidet, wo seine Grenzen liegen und wann er an einen Menschen übergibt.
Integrationen
Spricht die Systeme, die eine Änderung berührt.
Native Schnittstellen statt Custom-Konnektoren. Die häufigsten Integrationen für Änderungs-Workflows:
chester
spricht die Standards Ihrer Systeme
15 Beispiele in 3 Klassen
ERP & Auftrag
Produktion & Logistik
Eingang & CRM
Ihr System fehlt? chester bindet jedes System an, das REST, OData, GraphQL oder SOAP spricht. Alle Integrationen ansehen →
Implementierung
4 Phasen. 3–4 Wochen. Klarer Pfad.
Phase 1
Workshop
Wir nehmen auf, welche Änderungsarten vorkommen, ab welchem Fertigungsstand was noch geht und wer entscheidet. Output: Änderungsmatrix und Regelgrenzen.
Woche 1
Phase 2
Konfiguration
Anbindung an ERP, Fertigung und Versand, Konfiguration der Regelgrenzen und Freigabewege, Aufbau der Entscheidungsoberfläche mit Auswirkungsanzeige.
Woche 1–2
Phase 3
Pilotbetrieb
Eine Auftragsart oder ein Kundenkreis läuft real. Wir messen Erkennungsquote, Vollständigkeit der Nachpflege und wie oft eine Änderung noch manuell nachgearbeitet wird.
Woche 2–3
Phase 4
Go-Live
Ausrollen auf alle Auftragsarten und Kanäle, Schulung von Vertrieb und Disposition, erste Auswertung nach 30 Tagen.
Woche 3–4
Pricing
Sie bezahlen die Slots, die diese Lösung tatsächlich braucht.
Kein klassisches SaaS-Lizenzmodell. Sie bezahlen für die Slots, die Ihr Workflow braucht, nicht für Features, die Sie nicht nutzen.
Slot-Modell
Jeder Prozess und jeder KI-Mitarbeiter wird einzeln nach seiner Größe bemessen, S, M oder L. Auftragsänderungen liegt typisch bei 4–6 Slots.
Plattformgebühr
Jährlich, abhängig von der Unternehmensgröße. Eine feste Zahl an Slots ist enthalten, alle weiteren buchen Sie dazu. Beliebig viele Nutzer, Entwickeln und Testen kostet keine Slots.
Sprachmodell
KI-gestützte Schritte (Auslesen des Änderungswunsches, Auswirkungsbewertung) laufen über das Sprachmodell. Im Regelfall über Ihren eigenen Zugang beim Anbieter, auf Wunsch stellen wir das Modell bereit, souverän gehostet oder bei Ihnen im Haus.
Konkrete Kalkulation nach 30 Minuten Gespräch.
Wir sehen uns an, wie viele Änderungen pro Monat auflaufen, welche Systeme betroffen sind und wo heute Stände auseinanderlaufen, und sagen Ihnen konkret, was der Workflow bei Ihnen kostet.
Häufige Fragen
Was im Erstgespräch sonst die erste halbe Stunde kostet.
Was passiert bei Änderungen an Aufträgen, die schon in Fertigung sind?
Der Prozess prüft den tatsächlichen Fortschritt und zeigt, was noch möglich ist und was es kostet, inklusive angefangener Rüstvorgänge und gebundenen Materials. Zugesagt wird nur nach menschlicher Entscheidung, und die Umplanung wird als eigener Schritt an die Fertigungssteuerung übergeben.
Kann chester Teiländerungen abbilden?
Ja. Positionen werden einzeln bewertet: Eine Position kann geändert, eine zweite abgelehnt und eine dritte storniert werden, mit getrennten Terminen und einer konsolidierten Auftragsbestätigung an den Kunden.
Wie wird verhindert, dass eine Änderung halb durchläuft?
Jede Nachpflege ist Teil desselben Vorgangs mit Bestätigung durch das Zielsystem. Bleibt eine Rückmeldung aus, gilt die Änderung als offen und wird eskaliert, statt als erledigt zu gelten, weil das erste System sie übernommen hat.
Und Stornierungen?
Storno ist ein Sonderfall derselben Logik: Der Prozess ermittelt den Stornostand, weist Stornokosten aus, holt die Freigabe und räumt anschließend alle abhängigen Objekte auf, inklusive Bestellungen beim Lieferanten, wenn sie nur für diesen Auftrag existieren.
Verwandte Use Cases
Was vor und nach der Änderung liegt.
Kundenauftrags-Erfassung
Auftragsbestätigung in Minuten.
Saubere Erfassung ist die Basis: Nur ein vollständiger Auftrag lässt sich verlässlich ändern.
Im Detail ansehenAngebots-Erstellung
Anfragen am selben Tag beantwortet.
Viele Änderungen entstehen aus unklaren Angeboten. Präzise Angebote reduzieren die Änderungslast messbar.
Im Detail ansehenBestell-Überwachung
Termine und Mengen im Blick.
Eine Kundenänderung zieht oft eine Bestelländerung nach sich, die Überwachung hält den neuen Termin nach.
Im Detail ansehenSprechen wir 30 Minuten über Ihre Auftragsänderungen.
Keine Produktdemo. Wir sehen uns an, wie viele Änderungen pro Monat kommen und welche Systeme jedes Mal nachgepflegt werden, und sagen Ihnen offen, ob chester passt.