Plattform/Menschen einbinden

Der Mensch entscheidet als Schritt im Prozess.

In jedem ernsten Ablauf gibt es Punkte, an denen ein Mensch entscheidet. In chester sind das modellierte Schritte mit Rolle, Frist und Vertretung, erreichbar dort, wo die Person ohnehin arbeitet.

Freigabe, Mail, Chat, Formular oder Prozessanstoß Fristen, Eskalation und Vertretung im Modell hinterlegt Jede Entscheidung mit Person, Zeitpunkt und Grundlage

Souverän in der EU oder on-premise DSGVO-konform BPMN-nativ Auditsicher

Das Problem heute

Sobald ein Mensch gebraucht wird, verlässt die Automatisierung den Prozess.

Freigaben laufen per Mail.

Betreff „FW: FW: Bitte kurz prüfen", Anhang in Version drei. Wer wann was genehmigt hat, ist nur im Postfach rekonstruierbar.

Der Prozess hält an und wartet still.

Ohne Frist und ohne Eskalation liegt ein Vorgang so lange, bis jemand ihn zufällig wiederfindet.

Vertretung ist nicht geregelt.

Der Freigeber ist im Urlaub, die Regel dafür steht nirgends. Also entscheidet jemand ohne Berechtigung oder niemand.

Menschen sollen in ein weiteres Werkzeug wechseln.

Ein zusätzliches Portal für zwei Klicks pro Woche wird nicht benutzt. Damit fällt der Prozess auf Mail zurück.

Die Aufgabe

So kommt die Entscheidung bei Ihrem Team an.

Mit allem, was für die Entscheidung nötig ist. Niemand muss vorher drei Systeme öffnen, um Ja oder Nein sagen zu können.

Im gewohnten Werkzeug

Aufgabenliste, Mail, Chat oder Anstoß aus dem System. Der Kanal ist eine Einstellung.

Mit allem, was zählt

Beleg, Bestellung, die konkrete Abweichung und die Regel, an der es hängt.

Mit Frist und Vertretung

Beides steht im Modell, nicht in einer persönlichen Erinnerung.

AufgabeFrist 48 h

Preisabweichung freigeben oder ablehnen

Vorgang
Eingangsrechnung 88231, Lieferant Meyer
Abweichung
6,2 Prozent über der Bestellung, 412 €
Regel
Toleranz 2 Prozent, darüber Freigabe Einkauf
Zugewiesen
Rolle Einkaufsleitung, Vertretung hinterlegt

Die Entscheidung geht als Schritt zurück in den Prozess und steht im Protokoll.

Die Wege

Vier Arten, wie eine Aufgabe ankommt.

Welcher Weg gilt, entscheiden Sie je Schritt. Die Aufgabe selbst, ihre Frist und ihre Spur im Protokoll bleiben dieselben.

Aufgabenliste

Alles, was auf Sie wartet, an einer Stelle, mit Frist und Vorgang.

Mail

Für Rollen, die nicht täglich in einem Werkzeug sitzen. Entschieden wird im Link.

Chat

In Teams oder Slack, dort wo die Abstimmung ohnehin stattfindet.

Anstoß aus dem System

Ein Ereignis im ERP oder Portal startet den Schritt, ohne dass jemand etwas öffnet.

Nach der Entscheidung

Der Weg zurück in den Ablauf.

  1. 01

    Entschieden

    Freigabe, Ablehnung oder Rückfrage, jeweils mit Grund.

  2. 02

    Zurück im Prozess

    Die Engine nimmt den Vorgang am nächsten Schritt wieder auf.

  3. 03

    Protokolliert

    Person, Zeitpunkt, Grundlage und geltende Modellversion.

  4. 04

    Ausgewertet

    Freigaben, die immer gleich ausgehen, fallen in der Auswertung auf.

Bleibt die Antwort aus, übernimmt nach der Frist die hinterlegte Vertretung.

Integrationen

Erreichbar da, wo Ihr Team schon arbeitet.

Zustellung, Identität und Vertretung kommen aus Ihren bestehenden Systemen:

chester

spricht die Standards Ihrer Systeme

RESTODataSOAPGraphQLDatei & EDI

15 Beispiele in 3 Klassen

Kommunikation

Microsoft 365 / ExchangeMicrosoft TeamsSlackSMTP / IMAPMobile Push

Identität & Rollen

Entra ID / Azure ADActive DirectoryKeycloakSAML 2.0 / OIDCSCIM-Provisionierung

Fach- & Personalsysteme

SAP S/4HANAMicrosoft Dynamics 365Personalwirtschaft (Abwesenheiten)Jira / TicketsystemeSharePoint

Ihr System fehlt? chester bindet jedes System an, das REST, OData, GraphQL oder SOAP spricht. Alle Integrationen ansehen →

Nehmen Sie eine Freigabe, die heute per Mail läuft.

Wir modellieren sie mit Rolle, Grenze, Frist und Vertretung, und Sie sehen, wie wenige Entscheidungen tatsächlich einen Menschen brauchen, wenn die Regeln einmal sauber hinterlegt sind.